Viktor-Frankl-Schule

Fritz-Tarnow-Straße 34, 60320 Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, 10.05.2019

Es ist endlich soweit: Projekt KIAN, eine Frankfurter Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindergärten und Schulen sowie öffentliche Spielplätze mit behindertengerechten Spielgeräten auszustatten, konnte heute endlich die erste Schaukel für Kinder, die im Rollstuhl sitzen, einweihen.

Ort dieser Premiere war der Hof der Viktor-Frankl-Schule, eine Förderschule für Kinder mit Behinderung im Frankfurter Stadtteil Dornbusch, von deren 122 Schülern 101 einen Rollstuhl benötigen. Ein sehr emotionaler Moment für Direktor Nikolaus Kresimon und den Initiator Amir Emdadi, der das Projekt nach seinem ebenfalls auf den Rollstuhl angewiesenen Sohn benannt hat und sich in den letzten Zügen der Vereinsgründung befindet. „Nur so können wir richtig aktiv werden und die Gelder, die aus Förderung und Spenden zusammenkommen, auch sinnvoll in weitere wichtige Maßnahmen zur Inklusion investieren“, so der Frankfurter Geschäftsmann.

Nun steht aber erstmal diese eine Schaukel im Mittelpunkt des Geschehens, und das hat für das Team eine unglaubliche Symbolkraft: „Die Schaukel steht für die monatelange Arbeit und die viele Unterstützung, die uns zuteilgeworden ist“, erklärt Amir Emdadi. Aus diesem Grund war die Einweihung auch ein feierliches Event mit vielen geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jeder von ihnen hatte übrigens die Möglichkeit, sich selbst vom Entertainment-Faktor der Rolli-Schaukel zu überzeugen: Es stand ein Rollstuhl zur Verfügung, in dem Gäste und Pressevertreter ausprobieren konnten, wie es ist, sich auf das behindertengerechte Spielgerät zu begeben.

„Wir möchten diese ganz besondere Einweihungsfeier dafür nutzen, allen Freunden, Wegbegleitern, Förderern und Spendern von Herzen zu danken. Ohne ihr Engagement hätte das Thema niemals eine solche Wirkung in der Öffentlichkeit erzielt“, so Amir Emdadi, der es sich gemeinsam mit seinen Stiftungskollegen zum Ziel gesetzt hat, jeden Spielplatz der Stadt und in der weiteren Zukunft jeden Spielplatz deutschlandweit mit mindestens einem solchen Spielgerät auszustatten.

KIAN e.V.

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